Goldpreis: There is plenty of room at the bottom

Galt in vergangenen Jahr während der kritischen Lage in der EU und den Auseinandersetzungen in den USA Gold als save haven für Anleger, so zeigt die Rückschau, dass dies eine fatale Fehleinschätzung war. Während die Börsenkurse deutlich im Jahresverlauf nach oben gestiegen sind, hat der Goldpreis sich bestenfalls auf einem hohen Niveau stabilisiert. Derzeit liegt die Unze bei rund 1641,- US-Dollar. Vom Höchststand von 1909 US-Dollar im Jahr 2011 weit entfernt.[1]

Trotz des fleißigen Goldhortens in Schwellenländern durch die Zentralbanken[2] und Privatanleger konnte der Goldpreis sich nicht weiter nach oben entwickeln. Bei den DAX-Werten waren im Durchschnitt im vergangenen Jahr Kursgewinne von mehr als 40 Prozent drin.[3] Offensichtlich waren Finanzinvestitionen in Aktien insbesondere der exportstarken deutschen Wirtschaft eine sehr viel sinnvollere Vermögensanlage.

Seit dem Beginn der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise ist der Goldpreis von damals bereits üppigen 1000 US-Dollar in ungeahnte Höhen geschossen. Nun ist die Goldblase geplatzt. Spätestens, wenn sich eine größere Anzahl von Anlegern von dem höchst unprofitablen Goldschatz trennt, dürfte die Talfahrt sich fortsetzen. There is plenty of room at the bottom.

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65 Gedanken zu „Goldpreis: There is plenty of room at the bottom

  1. Pingback: It’s Baack: Die nächste Finanzblase ist da! | My Blog

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