Apple: Honi soit qui mal y pense

Jetzt registriert die Wirtschaftspresse[1] nun mit mehrmonatiger Verzögerung, dass wohl der Börsenkurs der Apple-Aktie im September letzten Jahres[2] unrealistische Höhen erklommen hatte. Damals hatte man kein Problem den Kurs für Apple als gerechtfertigt anzusehen.[3] Es zeigt sich also erneut, dass es an einer kritischen Distanz oftmals fehlt. Egal wie phantastisch Börsenkurse verlaufen, es gibt immer eine story, die diese rechtfertigt. Warnungen wie damals meinerseits sind da die Seltenheit.[4] Drum merke, es gilt: what comes up, must come down. Und … die Wirtschaftspresse ist die letzte, die den Kurssturz kommen sieht. Jede Börsenralley ist da immer gerechtfertigt, … bis dann der Katzenjammer kommt. Ob Apple, Facebook oder Goldpreise , es ist immer dasselbe: Same, same not different.

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19 Gedanken zu „Apple: Honi soit qui mal y pense

  1. Pingback: Von Apple zu Amazon: Die Karawane der Spekulanten zieht weiter | My Blog

  2. Apple gets more pressure from their shareholders since the share prices are dropping to pay out some of the huge fortune of about 130 billion US-Dollars.

    http://www.bloomberg.com/news/2013-02-22/apple-shareholder-vote-blocked-at-greenlight-s-request-1-.html

    http://www.nasdaq.com/symbol/aapl/interactive-chart?timeframe=1y&charttype=line#.USncsPLNj6s

    If Apple fails to innovate rapidly enough to satisfy their shareholders with rising share prices they will loose their money stock since share holders will demand its pay out to them. A classical dilemma.

  3. Apple plaziert Rekordanleihe am Kapitalmarkt

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/apple-nimmt-17-milliarden-dollar-mit-anleihen-ein-a-897541.html

    Stellt sich die Frage warum und wofür? Wenn es zur Kursstützung eingesetzt werden soll, dann befürchtet Apple ja letztendlich zumindest vorübergehend einen weiteren Kursrückgang. Langfristig müßten dann erneute Kursgewinne zumindest die anfallenden Zinskosten der Anleihe wieder decken. Hinzu kommt eine Steuervermeidung, da bei einem Transfer der im Ausland in Steueroasen geparkten Gewinne, bei der beschlossenen Gewinnausschüttung Steuern fällig werden. Das wirft kein gutes Licht auf die Steuermoral von Apple. Offenbar ist der Applekurs zu einem erheblichen Teil nicht als Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit erklärbar, sondern eben den Sondereffekten einer gezieleten Steuervermeidung durch Anlage der Gelder in Steueroasen.

  4. Pingback: It’s Baack: Die nächste Finanzblase ist da! | My Blog

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