FDP: Abge(-Niebelt)

Nachdem die FDP nicht aus den Landtagen in NRW und Schleswig-Holstein geflogen ist, schöpfte man bei der FDP-Führung in Berlin Hoffnung, man wäre wieder auf dem austeigenden Ast der Wählergunst gelandet. Diese Hoffnung könnte sich als trügerisch erweisen. Letztendlich scheitert die FDP ja im Bund mit einer Mannschaft, die immer wieder Anlass für Skandale gibt. Hinzu kommt, dass das was Rösler gern als klare Kante postuliert, sich immer wieder als Blockadepolitik entpuppt, die der Kanzlerin das regieren nahezu unmöglich macht.[1] Das ist der sichere Weg in die außerparlamentarische Opposition.[2] In der Wählergunst ist sie bereits nach dem kurzen Zwischenhoch bereits wieder im Sinkflug.[3] Jetzt sorgt der unselige Dirk Niebel für Schlagzeilen.  Offenbar war sein touristisches Interesse an Afghanistan so groß, dass er zum Teppichbasar in die deutsche Botschaft dort bitten ließ. Nachdem er dort fündig geworden war, ließ er sein Souvenir vom BND nach Deutschland transportieren, um dann noch am Zoll vorbei – Geiz ist geil – zu schmuggeln. Dümmer geht’s nicht.  Wer noch Aufklärung über die Selbstbedienungsmentalität der FDP-Oberen Zweifel haben sollte, der hat es not erneut exemplarisch vorgeführt bekommen. Was macht die Kanzlerin? Gar nichts. Statt Niebel  sofort zu feuern, Rösler lässt grüßen, soll er nur den Teppich nachträglich verzollen. Das War’s. Offenbar ist sie nicht mehr in der Lage für Anstand und Ordnung in ihrer schwarz-gelben Chaoskoalition zu sorgen. Armes Deutschland. Von solchen Typen wird das Land gegen die Wand gefahren.

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7 Gedanken zu „FDP: Abge(-Niebelt)

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