Christian Wulff – Der Mann der leeren Worte

Christian Wulff gerät erneut wegen der vollmundig angekündigten Veröffentlichung der Antworten auf die angeblich 400 Fragen an ihn sogar parteiintern in die Kritik. Nachdem er in seiner Fernseherklärung dessen Veröffentlichung durch seine Anwälte verkündet hatte, scheint er nun wieder einen Rückzug zu machen. Das passt in das Bild der Wulffschen Taktik. Man räumt nur ein was nicht mehr verhindert werden kann ansonsten versucht man den Anschein der Offenheit und Lauterkeit zu erwecken. Dabei steckt dahinter die Taktik sein Image zu reparieren ohne den Sachverhalt eigentlich aufklären zu wollen, Damit dürfte die Agonie des Präsidentenamts andauern. Da helfen auch die Appelle jetzt endlich die Debatte um Wulff zu beenden nicht weiter.
Brutalstmögliche Aufklärung?
Wir kennen diese Täuschungsmanöver sehr gut. Roland Koch versprach im Rahmen der Parteispendenaffäre auch einmal die brutalstmögliche Aufklärung. War alles am Ende nicht so gemeint als es ums Eingemachte ging. Auch damals waren alle diese Versprechungen nur Theaterdonner, dem am Ende massive Verschleierungsmanöver folgten. Man wollte damals wie heute nur Zeit gewinnen, um das Thema aus der öffentlichen Debatte zu bekommen. Wulff sagt es ja selbst, er will die Affäre aussitzen. „In einem Jahr redet niemand mehr über das Thema“, das ist seine Strategie. Das passt in das Bild der Politiker. Es wird oftmals gelogen, dass sich die Balken biegen. Fehlen nur noch Slapstick-Auftritte, wie sie bereits in anderen Parlamenten üblich sind.

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4 Gedanken zu „Christian Wulff – Der Mann der leeren Worte

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