EFSF/ESM: Die Bad Bank der Eurozone

Ein Kollege fragte mich gestern, wie man in 30 Sekunden die Ergebnisse der Hebelung des EFSF zusammenfassen könnte. Nun hier ein Versuch: Wie gesagt der EFSF/ESM ist die Bad Bank der Eurozone. Sie soll die toxic papers der Krisenländer verwerten. Das geschieht in der Form einer innovativen Verbriefung.

Die Staatschuldverschreibungen der Krisenländer werden durch eine Kreditausfallsversicherung à la CDS mit 20 Prozent durch den EFSF/ESM gegen Zahlungsausfall versichert. Die Steuerzahler halten daher die Junior Tranche, die Banken und Investoren die Senior Tranche. Das steckt hinter dem ganzen Hebelgerede. Durch die Bündelung wird eine Bonitätstransformation angestrebt um die Zinskosten zu senken. Kein Wunder, dass gestern die Bankaktien in der Eurozone um etwa 15 Prozent nach oben schossen.

Besser geht’s nicht. Es ist der größte Bailout der Geschichte.

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