IWF: Business as usual

Christine Lagarde, hat es geschafft, sie ist zur Nachfolgerin von Strauss-Kahn auf den IWF-Chefposten gewählt worden. Bemerkenswert an diesem Vorgang ist, dass man sie für volle fünf Jahre gewählt hat. Zuvor war auch eine Möglichkeit diskutiert worden, dass sie nur für die Restdauer der Amtszeit von Strauss-Kahn gewählt werden sollte. Den Ausschlag gab die Stimme der USA, die immer noch das größte Stimmengewicht im IWF haben.

Die Europäer werden erleichtert sein, denn man erhofft sich dadurch eine EU-freundliche Haltung des IWF als es mit einem Vertreter aus den Entwicklungsländern der Fall gewesen wäre. Voraussichtlich wird jetzt auch der Verfahren wegen Untreue gegen sie in Frankreich eingestellt. Es wäre schon eine Sensation, wenn die französische Justiz jetzt noch ein Verfahren gegen sie einleiten würde.

Die BRIC-Staaten haben noch nicht genügend Gewicht im IWF

Der Versuch der BRIC-Staaten erstmals einen eigenen Kandidaten aufzustellen und auch durchzusetzen ist vorerst gescheitert. Der Gegenkandidat aus Mexiko, Agustin Carstens, hatte am Ende keine Chance nachdem sich die USA auf die Seite der Europäer gestellt hatten. Stanley Fisher, ehemals stellvertretender Direktor des IWF, hätte mit seiner Kandidatur nur eine Chance gehabt, wenn es zu einem Patt zwischen Lagarde und Carstens gekommen wäre. Das wurde bereits im Vorfeld verhindert. Er wurde aus Altersgründen aussortiert.

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